Kupferstich des Schachautomaten: Hinter dem Schachbrett sitzt eine Figur, die Türen des Kastens stehen offen. Drinnen sitzt niemand, sondern ein leuchtendes Netz aus roten Punkten und Linien, dazwischen schweben Buchseiten.

Wer sitzt im Kasten?

1770 zeigte Wolfgang von Kempelen am Hof von Maria Theresia seinen Schachautomaten. Vor jeder Partie öffnete er die Türen des Kastens, eine nach der anderen, und leuchtete hinein: nichts als Räder und Hebel. Alle zugleich öffnete er nie. Drinnen saß nämlich ein guter Schachspieler, der immer dorthin rutschte, wo gerade zu war.

Bei heutiger KI machen wir alle Türen gleichzeitig auf.

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Die Kapitel

Teil 1 · Wie es funktioniert

  1. Kapitel 1

    Die Landkarte der Wörter

    Ein Sprachmodell kennt keine Wörter, nur Zahlen. Wie daraus eine Landkarte wird, auf der man sogar rechnen kann.

  2. Kapitel 2

    Das nächste Wort

    Wie ein Sprachmodell lernt – mit einem einfachen Ratespiel, das unvorstellbar oft gespielt wird.

  3. Kapitel 3

    Wort für Wort

    Wie aus dem Ratespiel ein ganzer Text wird – und was die Temperatur damit zu tun hat.

  4. Kapitel 4

    Wer auf wen schaut

    Wie echte Modelle den ganzen Satz im Blick behalten – die Idee hinter dem Transformer.

Teil 2 · Was schiefgehen kann

  1. Kapitel 5

    Überzeugend falsch

    Warum KI manchmal Dinge erfindet – und dabei so sicher klingt.

  2. Kapitel 6

    Was die Karte von uns übernimmt

    Warum KI Vorurteile haben kann – und woher sie die hat.

Teil 3 · Was es für uns heißt

  1. Kapitel 7

    Und wir?

    Was KI nützt, wo wir Menschen darin Platz haben – und warum es sich lohnt, in Rollen statt in Berufen zu denken.

Bild: generiert mit GPT Image. Die Legende vom Zwerg im Schachtürken ist übrigens nur eine Legende, versteckt waren erwachsene Schachspieler.